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Balkonkraftwerk-Speicher waren bisher die kleinen Geschwister der Hausspeicher: 1,6 bis 2,7 kWh, gut für den Fernsehabend, leer nach der Spülmaschine. Die Solarbank 4 Pro bricht mit dieser Bescheidenheit – und zwar so radikal, dass die Grenze zum Hausspeicher verschwimmt. Seit heute ist sie bestellbar. Hier ist unser Launch-Check auf Basis der offiziellen Daten und der ersten unabhängigen Einschätzungen; unser ausführlicher Praxistest mit eigenen Messwerten folgt, sobald unser Testgerät auf dem Dach steht.

Die Solarbank 4 Pro in einer Grafik

ANKER SOLIX SOLARBANK 4 PRO Launch-Check · Verkaufsstart 12. Juni 2026 5 kWh Basis-Kapazität ≈ 1 Tag Grundlast 30 kWh maximal erweiterbar Hausspeicher-Niveau 5.000 W PV-Eingang 4 MPPT-Tracker 2.500 W AC-Ausgang deckt Lastspitzen Lebensdauer: Ladezyklen im Generationenvergleich Solarbank 3 6.000 Solarbank 4 Pro 10.000 +67 % Zyklen – rechnerisch über 25 Jahre tägliches Vollladen Preis zum Verkaufsstart 1.499 € UVP 1.999 € inkl. 3-Phasen-Smart-Meter Gen 2 Unser Ersteindruck 9,1 / 10 Praxistest mit Messwerten folgt Quellen: Anker (Herstellerangaben), home&smart, Notebookcheck, energiemagazin · Grafik: SmartHome Kompass, Juni 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

Kapazität5 kWh, erweiterbar auf bis zu 30 kWh
PV-Eingang5.000 W über 4 MPPT-Tracker
AC-Ausgangbis 2.500 W
Ladezyklen10.000 (Solarbank 3: 6.000)
Messung3-Phasen-Smart-Meter Gen 2 im Lieferumfang
Verkaufsstart12. Juni 2026
PreisUVP 1.999 € · Launch-Aktion ab 1.499 €
Ersteindruck9,1 / 10

Was den Generationssprung ausmacht

Drei Zahlen erzählen die Geschichte. Erstens: 5.000 Watt PV-Eingang über vier MPPT-Tracker – damit nimmt die Solarbank nicht mehr nur zwei Balkonmodule entgegen, sondern eine ausgewachsene Garagen- oder Gartenanlage mit unterschiedlich ausgerichteten Modulfeldern. Zweitens: Die Erweiterbarkeit auf 30 kWh katapultiert das System in Regionen, für die bisher fest installierte Hausspeicher samt Elektriker nötig waren. Drittens: 10.000 Ladezyklen – 67 % mehr als die Solarbank 3. Selbst bei täglicher Vollladung sind das rechnerisch über 25 Jahre.

Dazu kommt das mitgelieferte 3-Phasen-Smart-Meter Gen 2: Es misst den Hausverbrauch auf allen Phasen und regelt die Einspeisung sekundengenau nach – der Speicher liefert also genau das, was Kühlschrank, Router und Wärmepumpen-Steuerung gerade ziehen, statt stumpf einzuspeisen.

Die ehrliche Einordnung: Nicht für jeden Balkon

So beeindruckend die Zahlen sind – die erste Kritik der Fachpresse teilen wir: Für ein klassisches 2-Modul-Balkonkraftwerk mit 800-W-Grenze ist die Solarbank 4 Pro überdimensioniert. Wer nur 600–800 kWh Jahresertrag vom Balkon holt, füllt einen 5-kWh-Speicher an vielen Tagen gar nicht – und amortisiert die 1.499 € deutlich langsamer als einen kompakten Speicher für die Hälfte. Die Rechnung dreht sich erst bei großen Anlagen: Wer 3–5 kWp auf Garage, Carport oder Gartenhaus legt, bekommt hier erstmals Speicher, Wechselrichter-Logik und Messtechnik als Steckerlösung ohne Elektriker-Pflicht.

Rechnen statt raten: Ob sich ein Speicher für Ihre Anlagengröße lohnt, zeigt unser Balkonkraftwerk-Rechner – und der Ratgeber zur Speicher-Wirtschaftlichkeit liefert die Hintergründe.

Pro und Contra: Solarbank 4 Pro (Stand Launch)

Pro

  • 5.000 W PV-Eingang, 4 MPPT – nimmt echte Dachanlagen auf
  • Erweiterbar bis 30 kWh: Hausspeicher-Klasse als Steckerlösung
  • 10.000 Ladezyklen – auf Jahrzehnte ausgelegt
  • 3-Phasen-Smart-Meter Gen 2 inklusive
  • Launch-Preis 1.499 € statt 1.999 € UVP

Contra

  • Für kleine 2-Modul-Balkonkraftwerke überdimensioniert
  • Amortisation hängt stark an Anlagengröße und Verbrauchsprofil
  • Langzeit-Praxiswerte fehlen naturgemäß noch – unser Test folgt

Für wen lohnt sich die Solarbank 4 Pro?

Unsere Einschätzung zum Launch: Anker definiert die Kategorie neu – die Solarbank 4 Pro ist kein Balkonkraftwerk-Zubehör mehr, sondern ein modularer Hausspeicher ohne Installationspflicht. Wer eine große Steckeranlage plant oder sein Balkonkraftwerk Richtung Garage/Garten ausbauen will, bekommt zum Launch-Preis ein technisch konkurrenzloses Paket. Besitzer kleiner 800-W-Anlagen sparen ihr Geld oder greifen zum kompakteren Vorgänger, dessen Preis jetzt fallen dürfte. Unser ausführlicher Praxistest mit eigenen Messreihen folgt in den kommenden Wochen – Deal-Alarm abonnieren lohnt sich.

Häufige Fragen

Was kostet die Anker SOLIX Solarbank 4 Pro?

UVP 1.999 € – zum Verkaufsstart am 12. Juni 2026 gibt es Launch-Aktionen ab 1.499–1.599 €, inklusive 3-Phasen-Smart-Meter Gen 2.

Wie groß ist der Speicher?

5 kWh in der Basis, mit Zusatzakkus erweiterbar auf bis zu 30 kWh. Die Zellen sind auf 10.000 Ladezyklen ausgelegt.

Für wen lohnt sich die Solarbank 4 Pro?

Für große Steckeranlagen (Garage, Carport, Garten) mit bis zu 5.000 W PV-Leistung. Für klassische 2-Modul-Balkonkraftwerke ist sie überdimensioniert – dort rechnet sich oft ein kleinerer Speicher besser.

Launch-Rabatt sichern?

Die Aktionspreise zum Verkaufsstart gelten erfahrungsgemäß nur wenige Wochen.

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