🧮 Kostenloses Online-Tool

Heizkosten-Rechner: Wie viel sparen Sie mit smarten Thermostaten?

Wohnfläche, Baujahr und Energieträger eingeben – sofort sehen Sie Ihre geschätzten Heizkosten, das Sparpotenzial und die Amortisationszeit.

Ihre Angaben

Geschätzte Heizkosten/Jahr
Ersparnis mit smarten Thermostaten (10–15 %)
Kosten der Umrüstung (6 × ca. 70 €)
Amortisation

Vorher / Nachher im Vergleich

Vereinfachte Schätzung – Details siehe unten.

🌡️ Welches Thermostat passt zu Ihnen?

tado° X, FRITZ!DECT 302, Homematic IP evo und Bosch im großen Vergleich – mit Mieter-Check und ehrlicher Spar-Einordnung.

Zum Thermostat-Test 2026

💶 Heizen Sie auch beim Tarif zu teuer?

Gas- und Stromtarife unterscheiden sich um mehrere Hundert Euro pro Jahr. Ein Wechsel dauert online nur wenige Minuten.

Jetzt Tarife vergleichen*

So funktioniert der Heizkosten-Rechner

Der Rechner schätzt Ihren jährlichen Heizenergiebedarf über sogenannte Verbrauchsrichtwerte je Baujahresklasse. Diese Werte stammen aus typischen Bestandsdaten deutscher Wohngebäude: Ein unsaniertes Haus von vor 1978 benötigt häufig um die 200 kWh pro Quadratmeter und Jahr, ein Gebäude zwischen 1978 und 1994 etwa 160 kWh, Baujahre 1995 bis 2009 rund 110 kWh und Neubauten ab 2010 nur noch ungefähr 70 kWh. Multipliziert mit Ihrer Wohnfläche ergibt sich der geschätzte Wärmebedarf pro Jahr.

Im zweiten Schritt bewertet der Rechner diese Energiemenge mit dem Preis Ihres Energieträgers: Erdgas mit ca. 12 ct/kWh, Heizöl mit ca. 11 ct/kWh und Fernwärme mit ca. 14 ct/kWh (jeweils Richtwerte, Stand: Juni 2026). Bei der Wärmepumpe rechnen wir anders: Hier wird der Wärmebedarf durch eine Jahresarbeitszahl (COP) von 3 geteilt, denn aus einer Kilowattstunde Strom macht eine Wärmepumpe etwa drei Kilowattstunden Wärme. Der so ermittelte Strombedarf wird mit ca. 28 ct/kWh Wärmepumpenstrom bewertet.

Wie die Ersparnis berechnet wird

Smarte Heizkörperthermostate sparen in der Praxis 10 bis 15 Prozent der Heizkosten – durch Zeitpläne, Einzelraumsteuerung, Abwesenheitsabsenkung und Fenster-offen-Erkennung. Der Rechner zeigt Ihnen bewusst diese Spanne statt eines einzelnen Werts, denn das tatsächliche Ergebnis hängt stark von Ihrem bisherigen Heizverhalten ab. Wer heute schon konsequent manuell regelt, landet eher am unteren Rand; wer die Heizkörper bisher durchlaufen lässt, eher am oberen. Eine ausführliche, ehrliche Einordnung finden Sie in unserem Thermostat-Test 2026.

Die Umrüstkosten kalkulieren wir mit ca. 70 € pro Heizkörper – ein Mittelwert über die gängigen Markengeräte. Die Amortisationszeit ergibt sich, indem die Umrüstkosten durch die mittlere jährliche Ersparnis (12,5 %) geteilt werden. Bei typischen Familienhaushalten mit Gasheizung liegt sie zwischen anderthalb und drei Jahren – danach sparen Sie jedes Jahr bares Geld.

Wichtig: Dieses Tool liefert eine vereinfachte Schätzung, keine Heizlastberechnung. Dämmzustand, Nutzerverhalten, Warmwasseranteil, Lage und Witterung können Ihre tatsächlichen Kosten deutlich verschieben. Für verbindliche Werte hilft ein Blick auf Ihre letzte Heizkostenabrechnung oder eine Energieberatung.

Übrigens: Wer beim Heizen optimiert, sollte auch den Stromverbrauch im Blick behalten – unser Stromkosten-Rechner zeigt die größten Stromfresser, der Balkonkraftwerk-Rechner Ihr Solarpotenzial auf dem Balkon. Aktuelle Angebote zu smarten Thermostaten sammeln wir auf unserer Deals-Seite.

Häufige Fragen zum Heizkosten-Rechner

Wie genau ist der Heizkosten-Rechner?

Er liefert eine vereinfachte Schätzung auf Basis typischer Verbrauchsrichtwerte je Baujahresklasse (ca. 70–200 kWh/m² und Jahr). Sanierungen, Dämmzustand und Heizverhalten können das Ergebnis nach oben oder unten verschieben. Am genauesten ist der Abgleich mit Ihrer letzten Heizkostenabrechnung.

Welche Ersparnis durch smarte Thermostate ist realistisch?

Realistisch sind 10 bis 15 Prozent der Heizkosten. Der Rechner zeigt deshalb bewusst eine Spanne. Welche Geräte am meisten herausholen, lesen Sie im großen Thermostat-Vergleich.

Was kostet die Umrüstung auf smarte Thermostate?

Pro Heizkörper rechnen Sie mit ca. 70 € (je nach Modell ca. 55–90 €). Manche Systeme benötigen einmalig eine Bridge oder Zentrale für ca. 50–100 €, die im Rechner nicht enthalten ist.

Funktioniert die Rechnung auch für Wärmepumpen?

Ja. Der Rechner teilt den Wärmebedarf durch eine Jahresarbeitszahl von 3 und bewertet den Strom mit ca. 28 ct/kWh. Beachten Sie: Bei Wärmepumpen mit Flächenheizung bringt smarte Einzelraumregelung tendenziell weniger, da das System auf konstante niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt ist.