Nie wieder Kamera-Abo? eufyCam E40 mit HomeBase 3
Die wichtigsten Fakten, Stärken und der aktuelle Preis auf einen Blick – eine redaktionelle Einschätzung zum Angebot, kein Praxistest.
Bild: tink DE
Worum geht's?
Viele Überwachungskameras speichern ihre Aufnahmen in der Cloud und verlangen dafür ein Abo. Das eufyCam E40 Starter-Set setzt auf das Gegenteil: Die Aufnahmen landen lokal in der HomeBase 3, laut Hersteller ganz ohne Abo. Im Set stecken zwei Kameras mit Solarpanel und die HomeBase 3. Es richtet sich an alle, die einen Garten, eine Einfahrt oder den Eingang filmen wollen und keine Kabel ziehen möchten.
Das steckt drin – die wichtigsten Daten
- Set: 2+1, also zwei Kameras plus HomeBase 3
- Bild: 2K mit MaxColor Vision, laut Hersteller taghelle Sicht
- Erkennung: KI-Erkennung für Personen und Ereignisse
- Strom: Solarpanel für den Dauerbetrieb
- Speicher: lokal, laut Hersteller bis zu 16 TB, ohne Abo
- Preis: 419 € bei tink DE
Stärken & Schwächen
Dafür spricht's
- Lokale Speicherung ohne Abo spart laufende Kosten.
- Solarpanel: kein Kabel, kein Akkutausch im Normalfall.
- KI-Erkennung soll unnötige Alarme durch Bewegung reduzieren.
- Zwei Kameras und Zentrale sind im Set bereits kombiniert.
Das solltest du wissen
- Solar hilft nur bei genug Licht. Ein dauerhaft verschatteter Platz kann Probleme machen.
- Die HomeBase 3 braucht einen festen Platz im Haus mit Strom und Netzwerk.
- Das Set enthält zwei Kameras. Wer mehr Fläche abdecken will, kauft nach.
- Dieser Check ist eine Einschätzung anhand der Herstellerangaben, kein Praxistest.
Für wen lohnt sich der Deal?
Das Set passt, wenn du Aufnahmen lieber selbst behältst als in die Cloud zu geben und einen Platz mit Sonne für die Panels hast. Wer viele Kameras im Innenraum plant, schaut eher zu anderen Modellen. Ein verwandtes System, das eufyCam 3, haben wir bereits ausführlich angesehen:Testbericht zum eufyCam 3 Starter-Set.
Preis-Einordnung
Das Set kostet 419 €. Ein durchgestrichener Vergleichspreis liegt aktuell nicht vor, es gibt also keine belegte Ersparnis. Rechne die einmaligen Kosten gegen die Abos anderer Systeme, dann wird der Preis greifbar. Preise werden mehrmals täglich automatisch geprüft, aktuelle Angebote findest du in der Deals-Übersicht.
Alternativen im Vergleich
Wer nicht zwingend zwei Kameras plus Solarpanel braucht, hat innerhalb und außerhalb des eufy-Systems Auswahl:
- eufyCam 3 Starter-Set (Einzeltest): Unser ausführlicher Praxistest zum eufyCam 3 zeigt die Vorgänger-Generation im Alltag – hilfreich, um einzuschätzen, wie sich die lokale Speicherung und die Solar-Ladung über Monate schlagen, bevor du in das neuere E40-Set investierst.
- Einzelne eufyCam statt Set: Wer schon eine HomeBase besitzt oder erst eine Kamera testen will, kauft eine einzelne eufyCam nach, statt das komplette 2+1-Set zu bezahlen – spart Geld, wenn nur eine Ecke des Grundstücks fehlt.
- Kabelgebundene Alternative: Wer ohnehin eine Steckdose am Montageort hat, muss keinen Kompromiss bei Nachtsicht oder Dauerbetrieb durch Solar-Nachladung eingehen und kann zu einer verkabelten Kamera greifen.
Häufige Fragen
Brauche ich wirklich kein Abo für die Aufnahmen?
Laut Herstellerangabe speichert die HomeBase 3 lokal auf ihrem eingebauten Speicher, ohne dass dafür ein monatliches Abo nötig ist. Ein optionales Cloud-Abo bietet eufy zusätzlich an, wer die Aufnahmen etwa außer Haus spiegeln will – Pflicht ist es für Live-Bild und lokale Aufzeichnung nach unseren Quellen nicht.
Reicht das Solarpanel auch im Winter?
Das hängt stark vom Montageort ab. An einer Nordwand oder unter einem Vordach ohne direkte Sonne kann der Akku über Wochen langsamer laden als er sich entlädt. An einem sonnenexponierten Platz berichten Nutzer von praktisch wartungsfreiem Betrieb übers Jahr – ein schattiger Standort ist der häufigste Grund für Reichweitenprobleme bei Solar-Kameras generell.
Kann ich später weitere Kameras ergänzen?
Ja, die HomeBase 3 unterstützt laut Datenblatt mehr Kameras als die zwei im Starter-Set enthaltenen. Für größere Grundstücke oder mehrere Gebäudeseiten lässt sich das System schrittweise erweitern, ohne die Zentrale neu zu kaufen.
Wie viel Speicherplatz bietet die HomeBase 3 wirklich?
Der Hersteller nennt bis zu 16 TB als Obergrenze über eine erweiterbare Festplatte. Im Auslieferungszustand ist deutlich weniger Speicher verbaut; wer lange Aufnahmehistorien behalten will, sollte die genaue Kapazität vor dem Kauf auf der Produktseite prüfen.
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