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Kaum ein Kaufargument bei Überwachungskameras wiegt so schwer wie die Abo-Frage: Speichert das System lokal, oder zahlt man am Ende jeden Monat für die eigenen Aufnahmen? Die eufyCam C35 tritt seit Herbst 2025 als eufys aktuelle Einsteiger-Baureihe an und beantwortet diese Frage konsequent mit „lokal, ohne Zwang". Das 4er-Set aus vier kabellosen Akku-Kameras und der HomeBase Mini ist bei Coolblue derzeit reduziert. Wir haben die Herstellerangaben und unabhängige Fremdtests ausgewertet – ohne eigenen Dauertest, dafür mit klarer Einordnung, was das Set kann und wo es an Grenzen stößt.

Die eufyCam C35 in einer Grafik

EUFYCAM C35 — 4ER-SET Marktcheck · Akku-Kameras ohne Abo-Zwang Full HD 1080p · 15 fps 104° Sichtfeld 6.500 mAh Akku pro Kamera solarfähig, USB-C IP67 Wetterschutz innen & außen 0 €/Monat lokale Speicherung HomeBase Mini, 8 GB+ Set spart gegenüber vier Einzelkameras 4× Einzelkamera (je 99,99 €) 400 € 4er-Set inkl. HomeBase Mini 248 € ≈ 38 % günstiger als vier Einzelkameras – Hub bereits inklusive Preis (Stand 02.07.2026) 248 € bei Coolblue Einzelkamera-UVP: 99,99 € · Set-UVP ca. 379 € Abo-Pflicht Keine Cloud optional: 3,99 €/Monat je Kamera Quellen: eufy (Herstellerangaben), heise online, Mighty Gadget · Grafik: SmartHome Kompass, Juli 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

AuflösungFull HD 1.920 × 1.080 Pixel, 15 fps (von eufy in Teilen des Marketings auch als „2K" beworben – Datenblatt nennt 1080p)
Sichtfeldca. 104° diagonal
NachtsichtFarbnachtsicht „PureColor Vision" plus Infrarot-Modus, IR-Reichweite ca. 6 m
Akku6.500 mAh je Kamera, USB-C-Ladung (ca. 4 Std. laut heise-Test), solarpanel-kompatibel
AkkulaufzeitHersteller: bis zu 1 Jahr · Praxistest (Mighty Gadget): ca. 96 Tage bei alltäglicher Nutzung
WetterschutzIP67 – für innen und außen geeignet
KI-ErkennungPersonen, Fahrzeuge, Tiere, Gesichter – läuft lokal auf der HomeBase
SpeicherHomeBase Mini: 8 GB intern, per microSD auf bis zu 1 TB erweiterbar. Kamera selbst: optionaler microSD-Slot bis 256 GB. Kein Cloud-Zwang
Cloud (optional)ca. 3,99 €/Monat pro Kamera für zusätzliches Backup
WLAN2,4 GHz (kein 5-GHz-Band)
Smart-HomeAlexa, Google Home – kein Apple HomeKit
Kompatible BasisMitgelieferte HomeBase Mini oder bestehende HomeBase 3 – nicht mit HomeBase 2 kompatibel
Maßeca. 59 × 54,5 × 83 mm je Kamera
MarktstartHerbst 2025 (UK-Start Oktober 2025)
Preis248 € für das 4er-Set bei Coolblue (Stand 02.07.2026) · Einzelkamera-UVP 99,99 €

Was das Set besonders macht

Vier Kameras, ein Hub, keine Abo-Falle. Der eigentliche Verkaufsgrund der C35 ist nicht die Bildqualität, sondern das Geschäftsmodell dahinter: eufy wirbt explizit mit „No Monthly Fee". Alle Aufnahmen landen zunächst auf der mitgelieferten HomeBase Mini, die serienmäßig 8 GB internen Speicher hat und sich per microSD-Karte auf bis zu 1 TB aufrüsten lässt. Wer will, kann zusätzlich eine microSD-Karte direkt in jede Kamera stecken. Ein Cloud-Backup gibt es nur als Option für rund 3,99 € pro Kamera und Monat – für alle, die ihre Klip-Historie zusätzlich extern sichern möchten, aber eben keine Pflicht.

Farbnachtsicht ohne Flutlicht. Mit „PureColor Vision" zeigt die Kamera auch bei wenig Umgebungslicht farbige statt schwarz-weiße Bilder, ganz ohne grelles Scheinwerferlicht, das Nachbarn stören könnte. Für echte Dunkelheit schaltet die Kamera automatisch auf den klassischen Infrarot-Modus mit rund 6 Metern Reichweite um.

Wetterfest und flexibel montierbar. Mit IP67-Zertifizierung übersteht die Kamera Regen und Staub problemlos und eignet sich damit gleichermaßen für Eingangsbereich, Garten oder Innenräume. Die magnetische Halterung erlaubt schnelles Umsetzen ohne Werkzeug – praktisch, senkt aber auch die Diebstahlhürde, worauf mehrere Fremdtests hinweisen.

Ehrliche Einordnung

Der größte Kompromiss der C35 liegt bei der Bildqualität: Full HD mit 15 Bildern pro Sekunde ist solide, aber nicht mehr Stand der Technik. Konkurrenten wie die Reolink Argus 4 Pro (ca. 140–180 €) liefern echtes 4K mit Dual-Lens und 180°-Panorama, ebenfalls ohne Abo-Zwang. heise online bewertet die C35 in seinem Testbericht entsprechend als „gute Einstiegslösung", kritisiert aber begrenzte Bilddetails sowie eine mitunter träge Umschaltung zwischen Farb- und Infrarot-Nachtsicht. Auch das reine 2,4-GHz-WLAN ist zeitgemäß knapp bemessen – 5-GHz-Unterstützung fehlt komplett.

Bei den Herstellerangaben zur Akkulaufzeit lohnt sich ein zweiter Blick: eufy wirbt mit „bis zu einem Jahr", im unabhängigen Test von Mighty Gadget hielt der Akku bei alltäglicher Nutzung mit 20–30 Auslösungen pro Tag rund 96 Tage – ein guter, aber deutlich realistischerer Wert als die Herstellerangabe unter Idealbedingungen. Auch die Angaben zum Sichtfeld schwanken je nach Quelle zwischen rund 104° und 130°; wir orientieren uns an den konsistenteren 104°, die sowohl heise als auch die technischen Datenblätter nennen.

Preislich ist das Set der klare Pluspunkt: Wer vier Einzelkameras zum eufy-UVP von je 99,99 € kaufen würde, zahlt rund 400 € – nur für die Kameras, ohne HomeBase. Das 4er-Set bei Coolblue kostet aktuell 248 € inklusive HomeBase Mini, spart also rund 150 € gegenüber dem theoretischen Einzelkauf. Bei Idealo war das komplette 4er-Set zum Redaktionsschluss nicht separat gelistet; Geizhals nennt für die Einzelkamera Bestpreise ab rund 59–79 €, was die Größenordnung des Coolblue-Angebots stützt.

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Pro und Contra: eufyCam C35 4er-Set

Pro

  • Komplett ohne Abo-Zwang – lokale Speicherung inklusive KI-Erkennung
  • Farbnachtsicht ohne störendes Flutlicht plus IR-Modus
  • IP67, solarpanel-kompatibel, magnetische Schnellmontage
  • 4er-Set spart rund 150 € gegenüber vier Einzelkameras
  • Alexa- und Google-Home-Anbindung vorhanden

Contra

  • Nur Full HD/15 fps – weniger Detailschärfe als 4K-Konkurrenz
  • Nur 2,4-GHz-WLAN, kein 5-GHz-Band
  • Kein Apple HomeKit
  • Magnetische Montage erleichtert auch Diebstahl der Kamera
  • Reale Akkulaufzeit unter der Herstellerangabe (Fremdtest: ca. 96 statt „bis zu 365" Tage)

Fazit: Für wen lohnt sich die eufyCam C35?

Unsere Einordnung: Wer eine überschaubare Anzahl an Innen- und Außenbereichen abdecken will, ohne sich dauerhaft an ein Cloud-Abo zu binden, bekommt mit der eufyCam C35 ein rundes, gut durchdachtes Paket. Vier Kameras, ein Hub, lokale Speicherung ab Werk – zum aktuellen Coolblue-Preis von 248 € ist das ein fairer Deal, gerade im Vergleich zum Einzelkauf. Wer dagegen höchste Bildschärfe, 5-GHz-WLAN oder HomeKit-Anbindung braucht, sollte zu Modellen wie der Reolink Argus 4 Pro greifen.

Die C35 richtet sich damit an alle, die pragmatischen, abofreien Rundumschutz für Haus und Garten suchen und mit Full-HD-Auflösung gut leben können. Für höchste Ansprüche an Bilddetails lohnt sich ein Blick auf 4K-Alternativen. Unseren Newsletter abonnieren lohnt sich, wenn Sie über neue Preis-Tiefststände informiert werden möchten.

Häufige Fragen

Braucht die eufyCam C35 ein Abo?

Nein. Die vier Kameras speichern lokal auf der mitgelieferten HomeBase Mini (8 GB intern, per microSD auf bis zu 1 TB erweiterbar) sowie optional auf einer eigenen microSD-Karte in der Kamera. KI-Erkennung, Push-Benachrichtigungen und Wiedergabe funktionieren ohne laufende Kosten. Ein Cloud-Backup ist optional für ca. 3,99 € pro Kamera und Monat erhältlich.

Was kostet das eufyCam C35 4er-Set?

Bei Coolblue kostet das 4er-Set mit HomeBase Mini aktuell 248 € (Stand 2. Juli 2026). Einzeln kostet eine Kamera laut eufy-Onlineshop 99,99 €, vier Einzelkameras kämen also auf rund 400 € – das Set spart somit gegenüber dem Einzelkauf spürbar.

Wie gut ist die Bildqualität?

Solide Einsteigerqualität: Full HD mit 1.920 × 1.080 Pixeln bei 15 Bildern pro Sekunde. Das reicht für Personen- und Fahrzeugerkennung, liefert aber weniger Detailschärfe als 4K-Modelle. heise online bewertet die C35 im Test als gute, aber technisch nicht überragende Einstiegslösung.

Aktuellen Preis prüfen?

Das 4er-Set wird derzeit deutlich unter dem Einzelkaufpreis angeboten – ein Preisblick lohnt sich.

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