Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (*). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision – der Preis ändert sich für Sie nicht. Dies ist ein Launch-Check auf Datenbasis: Wir hatten das Gerät noch nicht im eigenen Testlabor.

Saugroboter scheitern seit Jahren an denselben drei Stellen: der Zimmerecke, der Stuhlbein-Landschaft unter dem Esstisch – und der Türschwelle zum Altbau-Flur. Dreame greift mit dem X60 Pro Ultra Complete alle drei Schwachpunkte gleichzeitig an: Die Seitenbürste fährt bis zu 12 cm aus dem Gehäuse, der Wischarm sogar 18 cm, und ein Klettersystem mit zwei einziehbaren Beinen hievt den Roboter über Doppelstufen von bis zu 10 cm Höhe. Seit dem 11. Juni 2026 ist das neue Flaggschiff in Deutschland erhältlich. Wir haben die Datenlage zum Marktstart geprüft – und sagen Ihnen, was hinter den Superlativen steckt und für wen sich die 1.499 € UVP lohnen können.

Der X60 Pro Ultra Complete in einer Grafik

DREAME X60 PRO ULTRA COMPLETE Launch-Check · Marktstart Deutschland 11. Juni 2026 42.000 Pa Vormax-Saugkraft Herstellerangabe 12 / 18 cm Bürsten-/Wischarm Dual UltraExtend 10 cm Kletterhöhe ProLeap, Doppelstufe 89 mm Bauhöhe LiDAR eingefahren Saugkraft im Flaggschiff-Vergleich (Herstellerangaben, Pa) Ecovacs Deebot X9 Pro 16.600 Roborock Saros 20 35.000 Dreame X60 Pro Ultra 42.000 Laborwerte der Hersteller – über die Alltagsleistung entscheidet auch Bürste und Navigation Preis zum Marktstart 1.499 € UVP · ab 11.06.2026 Vorbesteller zahlten laut inside-digital 1.299 € Status Launch-Check Datenbasis · eigener Praxistest folgt Quellen: Dreame (Herstellerangaben), home&smart, inside-digital, Vacuum Wars, allround-pc · Grafik: SmartHome Kompass, Juni 2026

Infografik zum Teilen – Quellenangaben unten in der Grafik.

Technische Daten im Überblick

Saugkraft42.000 Pa (Vormax, Herstellerangabe)
ArmeSeitenbürste bis 12 cm, Wischarm bis 18 cm ausfahrbar (Dual UltraExtend, RoboSwing-Schwenkfunktion)
KletternProLeap-System: einzelne Stufe bis 5,2 cm, Doppelstufe bis 10 cm
Bauhöhe89 mm bei abgesenktem VersaLift-LiDAR
NavigationAI OmniSight 3.0, über 320 Objekttypen, Reaktion in 0,1 s, Hinderniserkennung ab 10 mm
BürsteHyperStream Detangling DuoBrush 2.0 (gegen Haarwicklung, laut Dreame bis 40 cm Haarlänge)
Akku5.000 mAh
StationAbsaugstation mit Staubbeutel, Moppwäsche mit bis zu 100 °C heißem Wasser, Heißlufttrocknung, automatische Reinigungsmittel-Dosierung
Smart HomeMatter-Unterstützung per OTA-Update angekündigt
Marktstart11. Juni 2026 (Deutschland)
PreisUVP 1.499 € · Vorbestellphase 1.299 € (laut inside-digital)

Was ist neu? Arme, Beine und ein versenkbarer Turm

Vorgestellt wurde der X60 Pro Ultra Complete Ende Mai auf Dreames Event „Sphere – Further Than Ever“ bei Paris – als Speerspitze einer Offensive von 42 Neuheiten, mit denen der Hersteller laut home&smart den europäischen Markt erobern will. Das prägende Merkmal des Flaggschiffs sind die Dual-UltraExtend-Arme: Über ein Doppelgelenk schiebt der Roboter seine Seitenbürste bis zu 12 cm und das Wischpad bis zu 18 cm seitlich aus dem Gehäuse. Dazu kommt die RoboSwing-Schwenkfunktion, mit der das Pad in Innenecken hineindreht. In der Praxis heißt das: Der Roboter muss nicht mehr mit seiner runden Silhouette an die Fußleiste „hoffen“, sondern greift aktiv in Ecken, unter Schrankkanten und zwischen Stuhlbeine.

Die zweite Neuerung sitzt unter dem Gehäuse: Das ProLeap-System mit zwei einziehbaren Beinen stemmt den Roboter über Hindernisse. Einzelne Stufen bis 5,2 cm und Doppelstufen bis 10 cm Gesamthöhe sind laut Dreame machbar – Werte, die bisher kein Serien-Saugroboter erreicht hat. Für Altbauwohnungen mit hohen Türschwellen oder Wohnungen mit abgesenkten Wohnbereichen ist das die relevanteste Zahl des gesamten Datenblatts.

Trotz der Kletter-Mechanik bleibt der Roboter flach: Mit dem versenkbaren VersaLift-LiDAR duckt er sich auf 89 mm Bauhöhe und passt damit unter viele Sofas und Sideboards, an denen klassische LiDAR-Türme scheitern. Die Hinderniserkennung übernimmt das AI-OmniSight-System 3.0, das laut Hersteller mehr als 320 Objekttypen unterscheidet und innerhalb von 0,1 Sekunden reagiert – Socken, Kabel und Tierhinterlassenschaften sollen so zuverlässig umfahren werden.

Die mitgelieferte Komplett-Station wäscht die Mopps mit bis zu 100 °C heißem Wasser, trocknet sie mit Heißluft, saugt den Staubbehälter in einen Beutel ab und dosiert Reinigungsmittel automatisch. Matter-Unterstützung für die Smart-Home-Einbindung hat Dreame per OTA-Update angekündigt – wer den Roboter in Apple Home oder Home Assistant einbinden will, muss sich also noch gedulden.

Zahlen & Einordnung: Was sagen die ersten unabhängigen Berichte?

Ein Launch-Check lebt von der Frage: Halten die Herstellerzahlen einer ersten Überprüfung stand? Beim US-Schwestermodell X60 Max Ultra Complete gibt es bereits einen ausführlichen unabhängigen Test: Vacuum Wars setzte das Gerät auf Platz 1 seiner Top-20-Liste und maß beim Klettern sogar mehr als versprochen – im Test überwand der Roboter eine einzelne Schwelle von 51 mm. Kritik gab es dort allerdings auch, und sie ist für Kaufinteressenten relevant: Der interne Staubbehälter fasst nur 235 ml, und die gereinigte Fläche pro Akkuladung lag im Test unter dem Kategorie-Durchschnitt. Wer große Wohnflächen am Stück reinigen lässt, sollte das einkalkulieren – die Station gleicht beides durch Zwischenentleerung und Nachladen aus, verlängert aber die Gesamtdauer.

Für das deutsche Modell liegen erste Datenblatt-Analysen vor: home&smart bestätigt die Eckwerte (42.000 Pa, 12/18 cm Arm-Auszug, 10 cm Kletterhöhe) und ordnet den X60 Pro Ultra Complete als Flaggschiff der Serie ein. inside-digital hebt die Hinderniserkennung mit über 320 Objekttypen und die Anti-Haarwickel-Bürste hervor. Wichtig zur Einordnung der Saugkraft-Angabe: 42.000 Pa sind ein Laborwert am Saugkanal („Vormax“), kein Alltagswert – auch Dreame selbst weist im Kleingedruckten darauf hin. Der Wert taugt als grober Vergleichsmaßstab innerhalb der Geräteklasse, mehr nicht.

Spannend ist auch, was nach dem Marktstart kommt: Im September will Dreame mit dem Cyber X ein Treppensteiger-Modul nachschieben (UVP 1.199 €), das laut home&smart ausschließlich mit der X60-Serie zusammenarbeitet und Stufen bis 30 cm bewältigt. Wer heute einen X60 kauft, kauft sich also auch die Option auf einen Roboter, der künftig selbstständig das Stockwerk wechselt – zum stolzen Aufpreis, aber als bislang einzigartige Perspektive.

Unsicher, welcher Saugroboter-Typ zu Ihrer Wohnung passt? Unser Saugroboter-Finder führt Sie in zwei Minuten zum passenden Geräteprofil – und der große Saugroboter-Vergleich zeigt die Alternativen im Detail.

Pro und Contra (Stand: Datenlage zum Launch)

Pro

  • Ausfahrbare Seitenbürste (12 cm) und Wischarm (18 cm) – erreicht Ecken und Nischen, an denen runde Roboter scheitern
  • ProLeap-Klettersystem: Doppelstufen bis 10 cm – Bestwert der Klasse
  • 42.000 Pa Saugkraft und Anti-Haarwickel-Bürste DuoBrush 2.0
  • Flache 89 mm Bauhöhe dank versenkbarem LiDAR
  • Komplett-Station mit 100-°C-Moppwäsche, Heißlufttrocknung und Absaugung
  • Aufrüstbar: Treppensteiger-Modul Cyber X ab September angekündigt

Contra

  • 1.499 € UVP – deutlich über Roborock Saros 20 und Ecovacs Deebot X11
  • Kleiner interner Staubbehälter (beim US-Schwestermodell 235 ml, laut Vacuum Wars)
  • Flächenleistung pro Akkuladung beim US-Modell unterdurchschnittlich (laut Vacuum Wars)
  • Matter-Support erst per Update angekündigt, noch nicht verfügbar
  • Unabhängige Tests des EU-Modells stehen noch aus

Für wen lohnt sich der X60 Pro Ultra Complete?

Die ehrliche Antwort beginnt mit der Wohnung, nicht mit dem Roboter. Die beiden Alleinstellungsmerkmale – Arm-Auszug und Kletterfähigkeit – spielen ihre Stärken nur aus, wenn Ihre Räume sie fordern: verwinkelte Grundrisse, viele Möbelbeine, offene Küchen mit Fußleisten-Kanten und vor allem hohe Türschwellen oder Stufen zwischen Wohnbereichen. Wer in einem schwellenlosen Neubau mit klaren Flächen wohnt, bekommt den größten Teil der Reinigungsleistung auch von Geräten für mehrere hundert Euro weniger – etwa vom Vorgänger X50 Ultra Complete, der laut allround-pc inzwischen für rund 849 € gehandelt wird.

Anders sieht die Rechnung für Haushalte mit Tieren und langen Haaren aus: Die Kombination aus Anti-Wickel-Bürste, 42.000 Pa und der heißen Moppwäsche zielt genau auf dieses Szenario. Und wer perspektivisch ein mehrstöckiges Haus automatisieren will, hat mit der angekündigten Cyber-X-Kompatibilität ein Argument, das derzeit kein Wettbewerber bietet. Kurz: Der X60 Pro Ultra Complete ist kein Volumenmodell, sondern ein Spezialist für anspruchsvolle Grundrisse – dort allerdings nach Datenlage die derzeit kompletteste Lösung am Markt.

Preis & Konkurrenz: Wo steht der X60 im Markt?

Der Dreame X60 Pro Ultra Complete startet zur UVP von ca. 1.499 € (Marktstart 11. Juni 2026). Einen belastbaren Idealo-Bestpreis konnten wir zum Stand 12.06.2026 noch nicht abrufen – einen Tag nach Marktstart ist das nicht ungewöhnlich, die Preissuchmaschinen-Listings füllen sich erfahrungsgemäß in den ersten Wochen. In der Vorbestellphase verkaufte Dreame das Gerät laut inside-digital für 1.299 €; solche Launch-Konditionen kehren oft zu Aktionszeiträumen zurück. Aktuellen Tagespreis prüfen*

Im Konkurrenzumfeld positioniert sich Dreame bewusst oberhalb der Rivalen: Der Roborock Saros 20 – bei heise aktuell Testsieger der Saugroboter-Bestenliste – kostet laut allround-pc rund 1.199 € und bietet 35.000 Pa, verzichtet aber auf die Kletter-Beine. Der Ecovacs Deebot X11 ist mit rund 749 € deutlich günstiger und zielt mit seiner OZMO-Roller-Wischtechnik auf große Flächen statt auf Spezialfälle. Und im eigenen Haus drängt der Vorgänger Dreame X50 Ultra Complete für rund 849 €: Er klettert „nur“ 6 cm und saugt mit 20.000 Pa, deckt aber für viele Wohnungen bereits alles Nötige ab. Innerhalb der neuen X60-Serie folgen im August der X60 Pro Master mit Festwasseranschluss (1.599 €) und der X60 Pro Ultra Matrix mit automatischem Wischpad-Wechsel (ab 1.699 €).

ModellSaugkraft*BesonderheitPreis (ca.)
Dreame X60 Pro Ultra Complete42.000 PaArm-Auszug 12/18 cm, klettert 10 cm1.499 € (UVP)
Roborock Saros 2035.000 PaTestsieger heise-Bestenliste1.199 €
Dreame X50 Ultra Complete20.000 PaVorgänger, klettert 6 cm849 €
Ecovacs Deebot X1116.600 PaOZMO-Roller, XXL-Flächen749 €

* Herstellerangaben (Laborwerte); Preise laut allround-pc.com bzw. UVP, Stand Juni 2026 – Tagespreise schwanken.

Fazit zum Launch: Technik-Vorsprung mit Preisschild

Unsere Einordnung auf Datenbasis: Der Dreame X60 Pro Ultra Complete ist der konsequenteste Versuch bisher, die letzten echten Schwächen der Geräteklasse – Ecken, Kanten, Schwellen – mechanisch zu lösen statt sie schönzurechnen. Die Kombination aus ausfahrbaren Armen, 10-cm-Klettersystem und flacher Bauform gibt es in dieser Form bei keinem Wettbewerber, und der erste unabhängige Test des US-Schwestermodells bei Vacuum Wars stützt die Kletter-Versprechen sogar. Dem stehen 300 € Aufpreis zum Roborock Saros 20, ein kleiner Staubbehälter und der noch ausstehende Matter-Support gegenüber. Wer die Spezialfähigkeiten braucht, bekommt nach aktueller Datenlage das technisch spannendste Gerät des Jahres; alle anderen fahren mit dem Vorgänger oder der Konkurrenz günstiger. Sobald wir ein Testgerät auf unseren eigenen Böden fahren lassen, lesen Sie den Praxistest hier – Deal-Alarm abonnieren lohnt sich, auch für den ersten Preisrutsch unter die UVP.

Häufige Fragen

Was kostet der Dreame X60 Pro Ultra Complete?

Die UVP liegt bei 1.499 €, Marktstart in Deutschland war der 11. Juni 2026. Vorbesteller zahlten laut inside-digital 1.299 €. Ein Idealo-Bestpreis war einen Tag nach Marktstart noch nicht belastbar abrufbar.

Wie hoch kann der X60 Pro Ultra Complete klettern?

Laut Dreame überwindet das ProLeap-System einzelne Stufen bis 5,2 cm und Doppelstufen bis 10 cm Gesamthöhe. Ab September soll zusätzlich das Treppensteiger-Modul Cyber X (UVP 1.199 €) Stufen bis 30 cm ermöglichen.

Haben Sie den Roboter selbst getestet?

Nein – dies ist ein Launch-Check: eine Einordnung auf Basis der Herstellerdaten und erster unabhängiger Berichte (home&smart, inside-digital, Vacuum Wars, allround-pc). Ein eigener Praxistest mit Messwerten folgt, sobald uns ein Testgerät vorliegt.

Preis im Blick behalten?

Erfahrungsgemäß fallen Flaggschiff-Preise in den ersten Monaten nach Launch am schnellsten.

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